Vorträge & Workshops

Zeiten und Vorträge können sich noch ändern/erweitern

Workshop: Permakultur erleben

Redner: Zirkeldreher

Eine Permakultur ist eine Menschheitskultur, die so beschaffen ist, dass sie permanent in Frieden (ohne Ausbeutung oder Selbstzerstörung) auf dem Planeten gelebt werden kann. Der Zirkeldreher mag dazu keinen Vortrag halten, denn er will das Wissen erlebbar machen.

Tag: noch offen

Kategorie

Permakultur, Selbsterzeugung

Ohne, dass wir viel dafür tun müssen, könnten wir stabile Ökosysteme schaffen, die sich selbst erhalten und uns somit vielfältig ernähren.

Dieses Wissen muss auf die Gemeinschaft und uns selbst übertragen werden. Das Wissen zu den einzelnen Pflanzen, ihrem Charakter und ihren möglichen Geschenken an uns, bringe ich in Form groß bebildeter Potraitkarten mit.

Dafür werdet ihr spielerisch in die Rollen verschiedener Pflanzen steigen und so miteinander im Raum angeordnet, dass wir bestmöglich miteinander harmonieren. Dabei helfen Erklärungen zu den Karten dir, deinen besten Standort zu finden.

Dieser kostenlose und 24/7 offenen Garten wird vorstellbar und ihn zu durchwandern ein Erlebnis. Ihr werdet erfahren, wie dieser Waldgarten unsere natürliche Apotheke, Fitness-Center, Drogerie, Klamotten-Laden, Wellnes-Center, Super- und Baumarkt in einem ist.

Vortrag: Lernart

Redner: Christian & Franziska Hartmann

Lernart fördert die individuelle Entwicklung sowie lebensnahes, selbstbestimmtes, jahrgangs- und fächerübergreifendes Lernen von Schülern. Selbst- und Mitbestimmung sowie das wertschätzende Miteinander aller Beteiligten werden dabei gelebt.

Freitag 17:00 Uhr

Kategorie

Bildung

Workshop: Spaltung überwinden bei CO2 – Phase #3 eines Experiments

Redner: Andrea Drescher

Kein Thema scheint die Friedensbewegung so nachhaltig zu spalten wie der menschengemachte Klimawandel aufgrund von CO2. Das, was man in den sozialen Medien an „Kämpfen“ beobachten kann, übersteigt selbst das Diskussions“niveau“ in der heißen Phase der Flüchtlingskrise.

Welche Möglichkeiten und Wege gibt es, der Spaltung der Friedensbewegung und den Kämpfen der Friedensbewegten beim Thema Klimawandel durch CO2 ein Ende zu setzen? Auf diese Frage habe ich zum jetzigen Zeitpunkt keine klaren Antworten, bin aber davon überzeugt, dass wir diese finden müssen. Die jetzige Diskussion dient m.E. nur Industrie und Politik – nicht aber Natur, Umwelt und Klima. Der Workshop möchte bei der Suche nach Antworten helfen.

Warum ein Experiment?

Bei Pax Terra 2019 wagte ich ein Experiment. Auf meine Frage von der Bühne, wer vom menschengemachten Klimawandel durch CO2 überzeugt sei, meldeten sich einige der Zuhörer. Auf die zweite Frage, wer davon nicht überzeugt sei, meldeten sich andere. Bei der Abschlussfrage, wer der Meinung sei, dass der Mensch die Natur zerstöre, meldeten sich fast alle. Das nenne ich heute Phase #1.

Anschließend führte ich mit 12 Menschen strukturierte Interviews, die ich alle direkt oder indirekt über die Friedensbewegung kennengelernt hatte – 4 überzeugte Gegner, 4 überzeugte Befürworter und 4 Zweifler an der CO2-These. Das Ergebnis, das anschließend im Rubikon erschien, machte deutlich, dass die Gemeinsamkeiten jenseits der Ursachenfrage überwiegen. Bei den Maßnahmen für Umweltschutz war ein sehr hoher Grad an Übereinstimmung zu finden. Die Interviewpartner waren sich aber – nicht zuletzt aufgrund der jeweiligen Position – teilweise sogar persönlich „spinnefeind“. Schade eigentlich. Phase #2 war damit abgeschlossen.

Wie weiter?

Ich möchte in diesem modierten Workshop nach Antworten suchen. Ausgewiesene Anhänger der CO2 These sind dazu ebenso eingeladen wie überzeugte Gegner – und natürlich auch alle, die es einfach nicht wissen und ihre Zweifel haben. Dieser Workshop bleibt ein Experiment – Ausgang ungewiss. Es liegt nicht zuletzt auch an der Bereitschaft der Teilnehmer, Antworten suchen zu wollen. Dass es sie gibt, davon bin ich überzeugt. Darum riskiere ich Phase 3#.

Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, aber …

Dieser Workshop hat ein Ziel: herzufinden, ob bzw. wie sich die Spaltung überwinden lässt und wir trotz aller Unterschiede gemeinsam ins Handeln kommen. Menschen, die aufgrund ihrer Positionen meinen, andere Menschen wahlweise als „AfD-nahe Klimaleugner“ oder „Greta-gläubige Religioten“ bezeichnen zu müssen, sind als Teilnehmer nicht qualifiziert. Mit der Bitte um Beachtung!

Tag: noch offen

Kategorie

Umwelt, Spaltung

Andrea Drescher, Jahrgang 1961, in Berlin West lebt seit Jahren in Oberösterreich. Sie ist Unternehmensberaterin, Informatikerin, Selbstversorgerin, Friedensaktivistin, Schreiberling und Übersetzerin für alternative Medienprojekte sowie seit ihrer Jugend überzeugte Antifaschistin. Zuletzt erschien von ihr „Wir sind Frieden“ und die „Selbstversorgertipps für die Küche – von Oma & Co.“.